The Icecream People (Charles Bukowski), Volker Kaminski, William Irwin Thompson

 

 

The Original Ice Cream Stand door Tom Harris, 2020

 

The Icecream People

the lady has me temporarily off the bottle
and now the pecker stands up
better.
however, things change overnight–
instead of listening to Shostakovich and
Mozart through a smeared haze of smoke
the nights change, new
complexities:
we drive to Baskin-Robbins,
31 flavors:
Rocky Road, Bubble Gum, Apricot Ice, Strawberry
Cheesecake, Chocolate Mint…

we park outside and look at icecream
people
a very healthy and satisfied people,
nary a potential suicide in sight
(they probably even vote)
and I tell her
“what if the boys saw me go in there? suppose they
find out I’m going in for a walnut peach sundae?”
“come on, chicken,” she laughs and we go in
and stand with the icecream people.
none of them are cursing or threatening
the clerks.
there seem to be no hangovers or
grievances.
I am alarmed at the placid and calm wave
that flows about. I feel like a leper in a
beauty contest. we finally get our sundaes and
sit in the car and eat them.

I must admit they are quite good. a curious new
world. (all my friends tell me I am looking
better. “you’re looking good, man, we thought you
were going to die there for a while…”)
–those 4,500 dark nights, the jails, the
hospitals…

and later that night
there is use for the pecker, use for
love, and it is glorious,
long and true,
and afterwards we speak of easy things;
our heads by the open window with the moonlight
looking through, we sleep in each other’s
arms.

the icecream people make me feel good,
inside and out.

 

Charles Bukowski (16 augustus 1920 – 9 maart 1994)
Andernach in Duitsland, de geboorteplaats van Charles Bukowski

 

De Duitse schrijver Volker Kaminski werd op 14 juli 1958 in Karlsruhe geboren. Zie ook alle tags voor Volker Kaminski op dit blog.

Uit: SCHÖNES leben

„Warum sollen wir denn in Urlaub fahren?“
„Weil alle Familien das im Sommer so machen.“„
Aber wir doch nicht. Wir können uns genauso gut in unserem Garten entspannen. Zu Hause ist es doch auch schön.”
„Du Mistkerl! Gönnst uns keinen Spar. Hockst nur auf deiner Scholle. Ein elender Langweiler bist du.”
Es ist ein Streit entbrannt, den ich gut kenne, an dem ich nie Teil habe und von dem ich hoffe, dass er so ausgeht wie jedes Jahr. Ich bin auf Vaters Seite, ich verstehe auch nicht, wozu Ver-reisen gut sein soll Warum machen sich die Leute die Mühe, packen Koffer, treffen allerlei Vorbereitungen, steigen ins Auto und stellen dann auf der Autobahn in einer kilometerlangen Blechlawine, die sich kaum von der Stelle rührt. Obwohl Mutter sich auch dieses Mal nicht durchsetzen kam, gibt sie nicht gleich auf, sie schreit ihre Enttäuschung heraus, beschimpft Vater und rennt aus dem Wohnzimmer. Ihre stampfenden Schritte hallen durch den Flur. In der Küche schimpft und flucht sie weiter, steigert sich in eine Tirade hin-ein. Ihre Worte dringen bis in mein Zimmer, die Tür ist wie meistens angelehnt. Der Streit ist entschieden, Mutters Gebrüll erscheint mir sinnlos und dumm. Sie muss wirklich geglaubt haben, dass es diesmal anders ausgeht.
Wir sind eine fünfköpfige Familie in einem gepachteten alten Haus. Vater hat es aufwendig renoviert, neue Stromleitungen verlegt, einen Durchbruch in die Flurwand gemacht, eine Tür eingesetzt und so den Anbau mit dem Resthaus verbunden. Er hat auch den Garten angelegt, nachdem er das überwucherte Gelände gerodet hat. Für unseren Schäferhund hat er einen Handzwinge gebaut. Wenn er tagsüber im Büro ist, sperrt Mutter den Hund ein, kommt Vater nachmittags nach Hause, lässt er Arco raus. Ich führe Arco ungern zum Hundeübungsplatz, der Weg ist ziemlich weit und Arco zerrt wild an der Leine. Vater hat ein Stachelhalsband gekauft, das Arco würgt und ihm ins Halsfell sticht, wenn die Leiter gespannt ist, aber das scheint er nicht zu spüren. Wenn Arco andere Hunde sieht, dreht er komplett durch, und ich weiß nicht, wie ich ihn dann festhalten soll. Vater fordert mich nur selten zur Mitarbeit auf, mal gibt es etwas zu tragen oder ich soll ein Brett halten. Manchmal bittet er mich, den Rasen zu mähen, wird aber nicht böse, wenn ich es ein ums andere Mal vergesse.“

 

Volker Kaminski (Karlsruhe, 14 juli 1958)

 

De Amerikaanse dichter, sociaal filosoof en cultuurcriticus William Irwin Thompson werd geboren op 16 juli 1938 in Chicago, Illinois. Zie ook alle tags voor William Irwin Thompson op dit blog.

 

Une Femme D’ Un zekere leeftijd in LA

De plastisch chirurg bestudeert haar aandachtig
zoals een oude Chinese koopman de barsten
in een celadonkleurige pot zou lezen die hij inpakt
voordat hij die over de groene zee
naar Korea en Japan verscheept.
Kraaienpootjes in de hoeken van haar heldere ogen,
lange, delicate, gebogen lijnen rond haar mond,
haar bovenlip lijkt op een valse snor
van fijn geëtste, kleine verticale lijntjes.
Ze is gevangen in dit Clytaemestrische
web van de vloek van haar eigen lot.
Net als Roquefortkaas bewaard in een grot in de Dordogne,
verraden haar zich verspreidende blauwe aderen haar ware leeftijd;
of net als supergeleidende elektronen –
kristallen van tijd in een kwantumrooster –
is haar geval er een waarin haar geest verandert in materie.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

William Irwin Thompson (Chicago, 16 juli 1938)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e juli ook mijn blog van 14 juli 2025 en ook mijn blog van 14 juli 2020 en eveneens mijn blog van 14 juli 2019 deel 1 en ook deel 2.